Kaminofen versus Gelkamin

Kleining Carillon

Kleining Carillon

Ein Kamin ist im Winter, aber auch an kühlen Sommerabenden eine wunderbare Sache. Die eigene Stube wird warm gehalten, und man muss sich in der Regel nicht unbedingt in zwanzig Decken wickeln, um nicht hoffnungslos zu frieren. Bei dämmrigen Licht zur Abendstunde verbreitet ein Kamin zudem ein fantastisches Ambiente, es ist gemütlich und man hat ein rundum wohliges Gefühl.

Nun hat nicht jeder einen Kamin, und so mancher wünscht sich womöglich gerade zur Weihnachtszeit einen derartigen Raum- und Herzenserwärmer. Ein Kamin ist allerdings nicht immer gleich ein Kamin. Während man nämlich für einen gewöhnlichen Kaminofen erst einmal den Platz haben muss und eine Genehmigung braucht, bevor man ihn ins Haus einbauen darf und zudem über das nötige Kleingeld und die Zeit für den Umbau verfügen, gibt es heutzutage eine frische Variante für diejenigen, die auf einen echten Kamin mit Holz verzichten müssen. Diese Variante ist der moderne Gelkamin.

So viel sei vorweg genommen: Der moderne Gelkamin ist, was das Romantische betrifft, kein Ersatz für einen richtigen Kamin. Allerdings bietet er auch viele Vorteile. Zwar beschränkt sich im Gegensatz zum Holzklamin die Wärmeausstrahlung auf einen sehr kleinen Radius rund um den Gelkamin. Und auch das urige Knistern von Brennholz fällt beim Gelkamin natürlich weg, da dieser mit Brenngel arbeitet. Allerdings wird das Zimmer auch nicht verraucht, man muss am nächsten Tag nicht den Kamin von der erkalteten Asche säubern, und zudem punktet ein Gelkamin beim Ambiente in modernen Wohnungen, da er sich oftmals wunderbar in das sonstige Interieur einfügt. Gelkamine können bereits zu einem Preis von rund 300 Euro erworben werden, nach oben sind den zahlreichen Ausführungen je nach Bedarf und Modell jedoch keine Grenzen gesetzt. Dennoch kann gegenüber einem Neueinbau eines echten Kaminofens eine Menge Geld gespart werden - und zudem benötigt man keine Genehmigung.